Lange Zeit wurden Chinas Fünfjahrespläne im Westen belächelt. Sie galten als zu starr, um die Komplexität einer Volkswirtschaft zu erfassen. Außerdem würden die Pläne eine bedarfsgerechte, marktorientierte Verteilung von Ressourcen unterbinden.
Doch spätestens mit dem 14. Fünfjahresplan von 2021 hat sich die Wahrnehmung der chinesischen Planwirtschaft geändert. Die damals von der Regierung anvisierten Ziele – u.a. technologische Souveränität in ausgewählten Bereichen, eine Abkehr vom exportorientierten Wachstum sowie Förderung von umweltfreundlicher Produktion – wurden weitestgehend erreicht.
Ende März wird nun Chinas 15. Fünfjahresplan für die Jahre 2026 bis 2030 verabschiedet. Deutsche Unternehmen sollten dann ganz genau hinschauen, um den sich daraus ergebenden Entwicklungen strategisch zu begegnen!
Im Rahmen unseres Webseminars „Chinas neuer Fünfjahresplan – was steht drin und warum ist es wichtig?“ erklärt Rainer Burkardt, Gründer und Geschäftsführer von Burkardt & Partner Rechtsanwälte in Shanghai, die historische und aktuelle Bedeutung von Fünfjahresplänen für die chinesische Wirtschaft. Darüber hinaus erläutert er, wie Fünfjahrespläne von deutschen Unternehmen zu lesen und welche Dokumente darüber hinaus zu beachten sind. Abschließend legt er anhand einzelner Beispiele dar, welche Industrien zukünftig im Fokus der chinesischen Regierung stehen.
Das Webseminar findet am 25. März von 8.30 – 9.30 Uhr über ZOOM statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 €, für Mitglieder des Chinaforums ist die Teilnahme kostenfrei.
Anmeldeschluss ist der 23. März.
Zum anmelden unter: https://www.chinaforumbayern.de/veranstaltung/fuenfjahresplan/